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Medienkompetenz stärken, statt Facebook verbieten

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(BPP) Aus Sicht der rheinland-pfälzischen Liberalen ist das von der Landesregierung verhängte Facebook-Verbot für offizielle Kontakte zwischen Schülern und Lehrern wenig überzeugend. "Die Medienkompetenz an rheinland-pfälzischen Schulen wird durch eine solche Maßnahme mit Sicherheit nicht gestärkt", sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing.

Er sieht in dem Facebook-Verbot vielmehr den Ausdruck fehlenden Vertrauens seitens der rot-grünen Landesregierung in das Verantwortungsbewusstsein der rheinland-pfälzischen Lehrerinnen und Lehrer. "Das Facebook-Verbot passt zum rot-grünen Nanny-Staat, der weder den Schülerinnen und Schülern noch den Lehrerinnen und Lehrern einen angemessenen Umgang mit neuen Medien zutraut", so Wissing. Die Bevormundungspolitik von SPD und Grünen erschwere es den Schulen, Jugendliche angemessen auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien vorzubereiten.

Die seitens der Landesregierung alternativ vorgeschlagene Plattform "Lernen online" bezeichnete der FDP-Politiker als intransparent. "Bei Facebook liest das Unternehmen, bei "Lernen online" die Landesregierung mit", so Wissing. Er forderte die Landesregierung auf offenzulegen, auf welche Weise der Datenschutz auf der landeseigenen Bildungsplattform gewährleistet sei und sicherzustellen, dass auch dort die Vertraulichkeit der Kommunikation und des Unterrichts auf transparente und sichere Weise garantiert würde. "Es ist besorgniserregend, wenn ein Unternehmen die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern analysiert und auswertet, es ist aber auch alles andere als unbedenklich, wenn der Staat das tut", sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz.

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